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Beiträge zu Gesellschaft und Politik.

Grundeinkommen: Ausweg aus der Krise?

Seit über einem Vierteljahrhundert herrscht in den westlichen Industriegesellschaften keine Vollbeschäftigung mehr. Nichtsdestotrotz schreiben sich Parteien aller Couleur, Arbeitgeber und Gewerkschaften nach wie vor das Ziel "Vollbeschäftigung durch Wachstum" auf ihre Fahnen.
In jüngster Zeit wird verstärkt über ein Grundeinkommen diskutiert, Vorstöße hierzu kamen unter anderem von Götz Werner, dem Gründer der DM-Drogeriekette und Thüringens Ministerpräsident Althaus (CDU). Doch kann ein Grundeinkommen wirklich der Ausweg aus der Sackgasse der traditionellen Arbeitsgesellschaft sein?
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Eine unterschätzte Gefahr: der deutsche Rechtspopulismus

In der Bundesrepublik Deutschland haben extreme Parteien viele Jahre lang keine große Rolle gespielt. Dies änderte sich spätestens Ende der 80er Jahre, als rechtsgerichtete Parteien mit achtbaren Wahlresultaten auf die politische Bühne traten. Der Erfolg dieser Parteien ist Ausdruck des Erfolges eines neuartigen Politikstils, des Rechtspopulismus. Ob dieser Politikstil eine Gefahr für die demokratische Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland darstellt, soll anhand zweier Beispielparteien, der Republikaner und der Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill-Partei) diskutiert werden.
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Erlebnisgesellschaft im neuen Jahrtausend?

TVBegriffe wie "Individualisierung", "Lebensstil" ("Lifestyle") und "Wertewandel" haben seit den 1980er Jahren das Areal der Sozialwissenschaften verlassen und ihren Eingang in die Alltagssprache gefunden. Die Soziologen selbst wurden durch diese Begriffe eher verunsichert: "Unsichtbare Komplexität, neue Unübersichtlichkeit oder gar das Ende des Sozialen - so lauten die Metaphern der Ratlosigkeit". Am Ende dieser Entwicklung könnte man sich den entschematisierten Menschen vorstellen.
Gerhard Schulze setzt dieser Befürchtung vom Ende des Sozialen durch die Vervielfältigung der Lebensstile sein Paradigma der Erlebnisgesellschaft entgegen.
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Camp David 1978 - ein haltbarer Friede?

Begin, Carter, SadatDer Jubel war groß, als 1978 Israels Regierungschef Begin und Ägyptens Präsident Sadt unter der Vermittlung des US-Präsidenten Carter ein "Rahmenwerk für den Frieden im Nahen Osten" unterzeichneten. Schon kurz danach war jedoch die Euphorie gewichen, der ersehente Frieden im Nahen Osten blieb aus. Dennoch gilt das Camp-David-Abkommen auch heute noch als ein Musterbeisiel für das Erzielen einer einvernehmlichen Lösung unter Vermittlung eines Dritten.
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Eine Jugend in Berlin: Nicolaus Sombarts Bericht

Auch wenn Nicolaus Sombarts Werk kein wissenschaftliches ist, kann dieser Bildungsroman für den aufmerksamen und kritischen Leser soziologisch interessant sein, weil es einen konkreten Einblick in vergangene Sozial- und Bildungsstrukturen und -mechanismen in Deutschland der dreißiger und vierziger Jahre ermöglicht und daher als Milieubeschreibung einen Beitrag zur Erforschung und zum Verständnis des "deutschen Sonderweges" leisten kann.
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Quo vadis, Berliner Republik?

Die "Berliner Republik" ist in vieler Munde. Und dieses Schlagwort wird mit Vorstellungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, verbunden: Bei den einen werden unangenehme Erinnerungen an deutsche Großmachtgelüste wach, manche sehen gar ein "Viertes Reich" am Horizont heraufziehen. Andere wiederum hoffen auf den Aufbruch in eine neue, "bessere" Gesellschaft - wie immer die auch aussehen möge... - und schließlich sind auch die Stimmen derjenigen zu vernehmen, die nun gar nichts vom Begriff der Berliner Republik halten.
Doch was bedeutet Berliner Republik denn eigentlich? Ist das vereinte Deutschland tatsächlich eine "andere" Republik geworden - und wenn ja, wohin bewegt sich diese "neue" Republik? mehr...

Karl Marx - der größte Denker des Industriezeitalters?

Karl MarxIn den letzten Jahren, die vom Neoliberalismus geprägt sind, rief "Marx" eher Gleichgültigkeit hervor. Mit der Selbstzerstörung des Ostblockes und dessen "real existierenden Sozialismus" wurde Marx - womit eigentlich der Marxismus (-Leninismus) gemeint war -, salopp gesagt, von vielen ins Museum der Geschichte, Abteilung "Mißglückte Versuche", abgestellt.
Ist es gerechtfertigt, Marx so "abzuhaken"? Oder lohnt es sich, auch und gerade heute, da er vom hohen Sockel, auf den er von zahlreichen Dogmatikern gewuchtet wurde, heruntergestiegen ist, sich ihm und seinem Theoriegebäude zu nähern?
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Neue Wege der Streitbeilegung: Zivile Konfliktbearbeitung

Mit dem Ende des Kalten Krieges und der bipolaren Weltordnung begann das System der internationalen Beziehungen sich ebenfalls zu verändern. Sind die Institutionen aus jener von militärischen Denkweisen geprägten Zeit auch heute noch geeignet, internationale Konflikte zu bearbeiten?
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Vom Ende der Arbeitsgesellschaft

Am Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir vor der düsteren Prognose, dass unserer "Arbeitsgesellschaft" die Erwerbsarbeit auszugehen droht - und damit die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht. Arbeitslosigkeit ist wieder in aller Munde: "Stand bis vor kurzem die Sorge um die Umweltzerstörung in der reichen BRD im Vordergrund, so holt seit der Wiedervereinigung [...] vor allem die (Angst) vor der Arbeitslosigkeit auf. Damit ist schließlich jeder direkt und jetzt konfrontiert [...]."
In der Tat gibt die Massenarbeitslosigkeit Anlass zur Sorge, zumal diese sich offenbar von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt hat. Die Lösungsvorschläge, die auf diese neue Entwicklung antworten, sind die alten geblieben: "Die Gürtel enger schnallen, mehr Risiko, mehr Leistung - das soll uns helfen." mehr...

Die Regierung, das Völkerrecht und das Grundgesetz.

Bush, SchröderWarum Bundeskanzler Schröder 2001 politische Entscheidungen über geltendes Recht stellte.

 

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Freizeit Heidelberger Studierender

Was machen Heidelberger Studenten in ihrer Freizeit? Welche Freizeitmotive haben sie? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Freizeit sowie dem Freizeitangebot in Heidelberg? Wieviel freie Zeit steht ihnen zur Verfügung? Gestalten Männer und Frauen ihre Freizeit unterschiedlich? Existieren Unterschiede im Freizeitverhalten von Studierenden verschiedener Fachkulturen (Medizin, Jura, VWL, Sozialwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften, Naturwissenschaften)? Wie können existierende Unterschiede im Freizeitverhalten erklärt werden? mehr...
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